Filmclub im Deli Kino in Leck

Der Filmclub im Deli Kino in Leck bietet einmal im Monat in der zweite Woche im Wechsel am Montag oder Dienstag jeweils um 19:00 einen besonderen Film an. Damit soll die Möglichkeit eröffnet werden, Filme, die sonst in Leck nicht gezeigt würden,dem interessierten Publikum anzubieten. Die Filmauswahl soll auf eine breite Basis gestellt werden, jeder kann Vorschläge machen und sich auch persönlich einbringen. Eine Mitgliedschaft ist nicht nötig und die Vorstellungen stehen jedem offen, der den jeweiligen Film sehen möchte.

 

Der Filmclub braucht Filmvorschläge! Vor den Vorstellungen können Sie am Coca-Cola-Stehtisch zwischen Kasse und Kiosk Filmwünsche äußern und auch Ihre Kontaktdaten abgeben, so dass Sie regelmäßig über den Filmclub informiert werden können. Das Ganze ist völlig unverbindlich und dient nur dem Ziel, das Programm des Filmclubs auf eine breite Basis zu stellen.

 

Sie können Ihre Eintrittskarten für die nächste Filmclub-Vorstellung im Vorverkauf bereits Tage vorher zu den Kassenöffnungszeiten im Deli-Kino in Leck erwerben. 

 

Montag der 12.März 2018 um 19:00 (FSK 6 J./ 96 Min.)

Die Schweiz im Jahr 1971: Hausfrau Nora (Marie Leuenberger) lebt mit ihrem Mann Hans (Max Simonischek) und ihren zwei Söhnen in einem friedlichen kleinen Dorf. Seit dem Mai 1968 ist ein Ruck durch die Gesellschaft gegangen, das soziale Gefüge ist im Wandel, doch abseits der großen Städte ist davon noch nicht viel zu spüren. Auch an Nora ist der gesellschaftliche und soziale Wandel bislang eigentlich spurlos vorübergegangen, sie lebt weiter ihr ruhiges, friedliches und harmonisches Leben. Doch dann beginnt sie auf einmal, sich leidenschaftlich und in aller Öffentlichkeit für das Frauenwahlrecht einzusetzen, und eckt damit im Dorf an. Nora ist wild entschlossen, das Wahlrecht durchzusetzen, und muss dazu genügend Männer überzeugen. Denn in deren Hand liegt natürlich die endgültige Entscheidung in dieser Sache…

Dienstag der 10.April 2018 um 19:00 (FSK 0 J./114 Min.)

Spätsommer im Burgund: Es gilt, den Wein zu ernten – und weil sein Vater kurz vorm Tod steht, kehrt der dreißigjährige Jean (Pio Marmaï) aufs idyllische Familienweingut zurück, um seinen Geschwistern Juliette (Ana Girardot) und Jérémie (François Civil) zu helfen, zu denen er jahrelang keinen Kontakt hatte. Juliette und Jérémie sorgten zwischenzeitlich für den Fortbestand des Familienbetriebes und freuen sich bei der Weinlese über jede Unterstützung, die sie bekommen können. Doch die drei Geschwister merken schnell, dass manche Wunden auch nach Jahren noch offen sind, dass manche Wunden auch nach Jahren noch wehtun. Eine harte Entscheidung steht bevor: Soll die Familientradition fortgesetzt werden – oder sollen Jean, Juliette und Jérémie jeweils ihren eigenen Weg gehen und damit eine Zäsur wagen?